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Ultra-Marathons sind schlecht für das Herz
Die übliche Marathondistanz von 42,195 Kilometern ist eine Herausforderung für Läufer; sie kann jedoch mit regelmäßigem Training unbeschadet überwunden werden. Ultra-Langstrecken-Läufe dagegen, die häufig über mehr als die doppelte Distanz gehen, können den Herzmuskel schädigen. Davor sind selbst Spitzenathleten nicht sicher, ergab eine Studie, welche britische Ärtze diese Woche auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Stockholm vorgestellt haben.
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Klingende Farben
Mit welchen Farben ein Maler vor Jahrhunderten gearbeitet hat, kann man auch am Klang seiner Bilder erkennen. Entsprechende Experimente haben kanadische Chemiker durchgeführt. Einzelne Pigmente verraten sich demnach durch die Schallwellen, die sie bei der Bestrahlung mit Pulsen infraroten Lichts aussenden.
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Lithium verbrennt im Sonnenfeuer
An der Sonnenoberfläche findet sich sehr viel weniger Lithium als zu erwarten. Den wahrscheinlichen Grund für diesen Mangel haben deutsche und portugiesische Astrophysiker gefunden. Wie viel Lithium ein Stern enthält, hängt demnach nicht etwa davon ab, ob er Planeten besitzt, sondern von seinem Alter. Vermutlich wird das Element im Laufe der Zeit schlicht »verbrannt«.
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Kleiner Beutler mit Biss
Einen ausgesprochen räuberischen Vertreter der possierlichen Nasenbeutler haben australische und amerikanische Forscher entdeckt. In rund 20 Millionen Jahre altem Gestein fanden sie den fossilen Schädel eines Beuteltiers, das kaum ein Kilogramm auf die Waage gebracht haben dürfte, jedoch auffallend kräftige Kiefer besaß.
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Unter Bonobos: Mütter verhelfen Söhnen zum Erfolg
Um unter Bonobos bei den Weibchen Erfolg zu haben, muss das Männchen nicht an der Spitze der sozialen Hierarchie stehen. Die Unterstützung durch die Mutter ebnet ebenso gut den Weg zur Paarung. Das hat ein Team von Wissenschaftlern um Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beobachtet.
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Ameisenstaaten atmen wie Organismen
Ameisen und ihre gut funktionierenden Staaten werden gerne als Superorganismen bezeichnet. Nicht zu Unrecht, belegen Messungen amerikanischer Biologen. Je größer Ameisenkolonien werden, desto effizienter scheint auch ihr kollektiver Stoffwechsel zu werden – und zwar in dem gleichen Maße, wie es bei unterschiedlich schweren Säugetieren beobachtet wird.
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Sparsame Bakterien
Wegwerfartikel sind meist einfacher und billiger als solche für die mehrfache Verwendung. Das gleiche Prinzip haben amerikanische Forscher auch in Bakterien entdeckt. Solche Proteine, die ihre Funktion außerhalb der Bakterienzelle erfüllen, sind demnach deutlich günstiger in der Herstellung als solche, die in der Zelle verbleiben und wiederverwertet werden können.
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Abkühlen schützt bei Herzinfarkt
Patienten mit Herzinfarkt profitieren von einer raschen Abkühlung. Das haben schwedische Mediziner im Rahmen einer klinischen Studie mit 20 Teilnehmern erstmals zeigen können. Wurde deren Körpertemperatur bei der Behandlung des Infarkts auf knapp 35 Grad Celsius gesenkt, fielen die Schäden am Herzmuskel um etwa ein Drittel geringer aus.
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Heilsame Flicken für die Hornhaut
Wenn die Hornhaut der Augen trübe oder beschädigt wird, kann ein biosynthetischer »Flicken« helfen. Dieses Fazit ziehen schwedische und kanadische Mediziner nach einer Pilotstudie mit zehn Männern und Frauen. Vom Körper nach und nach integriert, kann der aus Bindegewebsprotein hergestellte Flicken demnach Funktionen des ursprünglichen Gewebes übernehmen und den Patienten wieder zu guter Sehkraft verhelfen.
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Vaterschaft am laufenden Band
Walhaie haben eine bemerkenswerte Methode entwickelt, um langfristig Nutzen aus einer Begegnung zwischen Männchen und Weibchen zu ziehen. Diese Vermutung legt eine genetische Untersuchung an einem weiblichen Tier und dessen ungeborenem Nachwuchs nahe. Obwohl sich die Nachkommen in höchst unterschiedlichen Entwicklungsstadien befanden, schienen sie alle von einem einzigen Vater abzustammen.
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